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Museschoppen (auf hochdeutsch “Mäuseschuppen”) findet man gelegentlich noch auf Bauernhöfen zum Schutz vor Mäusen für das darin lagernde Getreide und Stroh. Sie sind bis zu 6 Meter im Geviert und ebenso hoch, meist 60 cm über dem Boden auf senkrecht stehenden Natursteinpfosten errichtet.

Museschoppen
spiekerbrand

De Lembecksche Museschoppe wurde 1997 in Wessendorf ab und am Krusenhof Ecke Reithalle

als Keimzelle des Heimathofes im Originalzustand wieder aufgebaut.

Lembeck 2009 - Brandstiftung 

Tatkräftige Schützenhilfe bekommt der Heimatverein Lembeck beim Wiederaufbau des Museschoppens am Heimathof von den Oldtimerfreunden. Seit dem Brand vor gut drei Wochen haben die Treckerfans schon 450 Stunden Arbeit investiert.

„Bis das Gebäude endgültig fertig ist, wird nochmal so viel Arbeit fällig”, schätzt Franz-Josef Loick, der in beiden Vereinen aktiv ist. Da der Heimatverein derzeit mit dem Bau des neuen Backhauses beschäftigt sei, könne er die zusätzliche Arbeit allein kaum stemmen, so Loick.

Zweiter Brand in einem Jahr

Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass Brandstifter den Muse-schoppen in Brand gesetzt haben.

Das Schadensausmaß sei damals geringer gewesen als jetzt, sagt Loick. „Wenn es wieder Brandstiftung war, fängt man natürlich an zu überlegen.“

Der Museschoppen wird zur Dorfwertkstatt

Am 02. Oktober 2025 hat die nordrheinwestfälische Landwirtschafts-ministerin Silke Gorißen dem Heimatverein einen Förderbescheid für den Umbau des historischen Museschoppens zu einer Dorfwerkstatt überreicht. Nach gut zwei Monaten Bauzeit waren die Arbeiten abgeschlossen. Neben einer Sanierung des Daches wurden Wand und Decke isoliert, Fenster und eine Heizung eingebaut, damit das Gebäude ganzjährig genutzt werden kann. Außerdem wurde der Museschoppen für die zukünftige Nutzung mit einer Küche ausgestattet.

Im Museschoppen sollen nun als Dorfwerkstatt, vor allem Kinder und Jugendliche werkeln können. Mit Schulen und Kindergärten will der Heimatverein zusammenarbeiten, damit die junge Generation einen „Ort des praktischen Lernens“ erleben kann. Die Verarbeitung von Lebensmitteln nach der gemeinsamen Ernte im Schulgarten, die Vorbereitung von Teig zum Backen von Brot und Plätzchen, aber auch das Schleudern und Abfüllen von Honig sollen Kinder dort erleben können.

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