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DAS OENDORFHAUS

Oendorfhaus/Bauernhaus

Video über den Aufbau des Oendorfhauses

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Zur Geschichte des Hauses: 

Das Haus stand bis 2018 in Lasthausen. Dort wurde es Stück für Stück, Stein für Stein ab- und auf dem Heimathof wieder aufgebaut. Es ist ein Bauernhaus mit Stallungen und Wohnbereich. Die Maße liegen bei 8 mal 21 Metern. Die ältesten Balken sind Dokumenten zufolge aus dem Jahr 1610. Die originalen Eichenhölzer konnten größtenteils wiederverwendet werden, ebenso die alten Klinkersteine. 2022 waren Rekonstruktion und Sanierung abgeschlossen. 
Die Gesamtkosten der Maßnahme von über 250.000 € wurden vom Land NRW aus dem Förderprogramm „Heimat-Zeugnis“ mit 90 % bezuschusst. 


Die einzelnen Räume:

Tenne:

Hier befand sich früher der Viehstall, Darüber die Hille zur Lagerung von Heu. Hier stehen heute historische Geräte zur Verarbeitung von Milch und Fleisch. Die Tenne wird als Veranstaltungsraum genutzt. Z.B für Frühstück oder Abendveranstaltungen. Zum Tiermarkt und Heimatfest gibt es wechselnde Ausstellungen, wie „Vom Korn zum Brot“ oder „Rund um die Kartoffel“.

Wohnküche:

Sie war früher der Lebensmittelpunkt des Hauses. Der Kohleherd ist noch funktionsfähig und wird auch genutzt. Die Türen links daneben führten zum Keller und zur Upkammer. Die Upkammer ist ein erhöhter Raum der über einem halb oberirdischen Gewölbekeller lag.

Wohnzimmer:

Die Stube war früher mit einem Webstuhl bestückt. Dass die Weberei zum Broterwerb der Familie diente, geht auch aus dem alten Namen hervor. Bevor sich ein Oendorf eingeheiratet hat, hieß die Familie Linne- (Leine)weber. 

Kleines Zimmer:

Hier haben wir eine Kaffeetafel aufgebaut, wie sie im vorigen Jh. üblich war, mit dem klassischen Goldrand-Porzellan.

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